

Nach Zahlen einer aktuellen Studie eines IT-Sicherheitsunternehmens sind bereits 3 bis 5 Prozent aller Rechner in Unternehmensnetzwerken von Bots befallen und damit Teil der gefährlichen Botnetze, die etwa Spam in Umlauf bringen oder auch für andere Zwecke missbraucht werden können.
Nach Ansicht der Experten hilft gegen die zunehmende Ausbreitung derartiger Schadprogramme die Nutzung von Antiviren-Software nur sehr eingeschränkt. So könnten bei neu auftretenden Bot-Schädlingen gerade einmal etwas mehr als die Hälfte der Schutzprogramme diese Angriffe erkennen und blockieren. Erst nach einiger Zeit steigt der Anteil der wirksamen Antiviren-Anwendungen auf etwa 85 Prozent. Als durchschnittlichen Zeitraum, den ein neuer Schädling auf einem Rechner unerkannt bleiben kann, errechnen die Studienmacher einen Wert von 54 Tagen. Immerhin 15 Prozent der Bot-Programme bleiben allerdings auch nach einem halben Jahr noch unerkannt.
Aufgrund der unzureichenden Erkennung durch Antiviren-Software empfehlen die Sicherheitsexperten daher in jedem Fall einezusätzliche Überwachung des Netzwerkverkehrs in Unternehmen. Auf diesem Wege soll dann insbesondere die Kommunikation zwischen befallenen Rechnern und den Steuerungsservern im Internet erkannt und unterbunden werden.
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